Orientierungshilfe Psychosoziale Belastungen

Das Psychotraumazentrum hat eine Orientierungshilfe „Psychosoziale Belastungen” für das Psychosoziale Netzwerk der Bundeswehr herausgegeben.

In den letzten Jahren ist die Zahl der Bundeswehrsoldaten immer weiter gestiegen, die sich insbesondere wegen einer einsatzbedingten psychischen Belastung in die Betreuung des psychosozialen Netzwerks begeben haben. Mit dieser Orientierungshilfe möchte das Psychotraumazentrum der Bundeswehr in Berlin Anregungen zum Verständnis, aber auch zum Umgang mit psychisch belasteten Soldaten geben, um zu mehr Handlungssicherheit beizutragen. Auswahl und Inhalt der Thematiken beruhen auf den Erfahrungen, die bei zahlreichen Ausbildungsveranstaltungen der letzten Jahre gesammelt worden sind. Es stellt kein Lehrbuch der Psychiatrie und Psychotherapie mit einem Anspruch auf Vollständigkeit dar. Ebenso sind die Texte nicht als handlungsverbindliche Richtlinie zu verstehen, sondern geben die Erfahrungen von Psychotherapeuten, Psychologen, Sozialarbeitern und Psychiatern des Psychotraumazentrums wieder.

Das Buch behandelte folgende Themen:

  • Das Psychosoziale Netzwerk der Bundeswehr 
  • Datenschutz und Schweigepflicht 
  • Selbstfürsorge bei Helfern im psychosozialen Netz der Bundeswehr 
  • Psychosoziale Belastungen und ihre Folgen 
  • Burnout 
  • Mobbing 
  • Suizidverhalten 
  • Umgang mit Sexualität im Kontext von Auslandseinsätzen 
  • Schlafstörungen 
  • Persönliche und familiäre Probleme von Soldaten und deren Angehörigen im Praxisfeld der Sozialarbeit der Bundeswehr 
  • Die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) 
  • Erste Gespräche im psychosozialen Netz 
  • Sekundäre Traumatisierung von Familienmitgliedern von Soldaten und Veteranen 
  • Ansprechstellen, Interessenverbände, private Initiativen, Selbsthilfegruppen, Fachverbände  Präventivkuren 
  • Erlasse, Weisungen, Befehle, Studien und Schriften

Psychosoziale Belastungen - Eine Orientierungshilfe für Mitglieder des Psychosozialen Netzwerks der Bundeswehr

2. Auflage, 290 Seiten Herausgeber: Oberstarzt Dr. Peter Zimmermann & Oberstarzt Dr. Willmund

Bezugsadresse

Bundeswehrkrankenhaus Berlin Psychotraumazentrum Sektion Forschung

Scharnhorststraße 13 10115 Berlin

Telefax: LoNo BW: 90 9645 8202 1698 Telefax: LoNo Zivil: +49 30 2841 216 1698

E-Mail: BwKrhsBerlinPsychotraumazentrum(at)bundeswehr.org

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Orientierungshilfe "Wenn der Einsatz nicht endet..."

Das Psychotraumazentrum in Berlin hat zusammen mit der Familienbetreuung der Bundeswehr zwei neue Orientierungshilfen veröffentlicht. Die Broschüren "Wenn der Einsatz nicht endet..." und "Wenn der Einsatz noch nachwirkt..." richten sich an belastete Einsatzsoldatinnen und Soldaten und an deren Angehörigen.

Wenn der Einsatz nicht endet… Eine Orientierungshilfe für einsatzbelastete Soldatinnen und Soldaten. Die Broschüre „Wenn der Einsatz nicht endet…“ richtet sich an alle Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr, die psychisch belastet aus einem Auslandseinsatz heimgekehrt sind. Die Mitarbeiter des Psychotraumazentrums der Bundeswehr in Berlin haben in den letzten Jahren viele Erfahrungen mit einsatzbelasteten Soldatinnen und Soldaten sammeln können, insbesondere wenn diese ihre Erlebnisse nicht ausreichend psychisch verarbeiten konnten. Die diese Broschüre „Wenn der Einsatz nicht endet…“ soll als Orientierungshilfe und Ratgeber zur Selbsthilfe dienen. Sie soll einen Eindruck vermitteln, welche seelischen Problematiken im Zusammenhang mit Auslandseinsätzen der Bundeswehr für die teilnehmenden Soldatinnen und Soldaten entstehen können und welche Folgen das für die Betroffenen hat. Zudem werden Anregungen geben, wie man angemessen damit umgehen kann und welche weiterführenden Hilfsangebote bundeswehrintern und zivil existieren.

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Orientierungshilfe "Wenn der Einsatz noch nachwirkt..."

Broschüre: Wenn der Einsatz noch nachwirkt… Eine Orientierungshilfe für Angehörige von Soldaten Die Broschüre „Wenn der Einsatz noch nachwirkt…“ richtet sich an alle Angehörigen von denjenigen Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr, die psychisch belastet aus einem Auslandseinsatz heimgekehrt sind. Bei der Betreuung und Behandlung dieser Soldatinnen und Soldaten spielen die Angehörigen eine wesentliche Rolle. Fühlen sich Angehörige oft noch zu wenig in den Heilungsprozess der Betroffenen einbezogen. Dadurch können Gefühle wie Hilflosigkeit, Unsicherheit, Angst, Trauer oder vielleicht sogar eigene psychische Probleme entstehen.

Diese Broschüre soll dabei helfen diese Lücke zu schließen und Angehörigen einen Eindruck zu vermitteln, welche seelischen Problematiken im Zusammenhang mit Auslandseinsätzen der Bundeswehr für die teilnehmenden Soldatinnen und Soldaten entstehen können, welche Folgen das für die Familie hat und wie man angemessen damit umgehen kann. Dies soll dazu beitragen, den Angehörigen ein Gefühl der Sicherheit in der Familie zurückzugeben.

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