Wundzentrum

Wundzentrum Berlin

Ca. 3- 4 Millionen Menschen leiden derzeit in Deutschland an einer chronischen Wunde. Wunden, die innerhalb von drei Monaten trotz adäquater Therapie keine Heilungstendenz zeigen oder nach 12 Monaten nicht abheilen, werden als „chronische Wunden“ bezeichnet.

Die Ursachen für chronische Wunden sind vielfältig. Am häufigsten gehen sie auf chronisch venöse Insuffizienzen, peripher arterielle Verschlusskrankheiten, Stoffwechselstörungen (Diabetes Mellitus), Autoimmunvaskulopathien (z.B. Vaskulitiden, Pyoderma gangraenosum), Dekubiti, Infektionskrankheiten(z.B. Leishmaniasis) oder Hauttumore zurück.

Diese polyätiologischen Ursachen stellen eine therapeutische Herausforderung dar, die die interdiziplinäre Zusammenarbeit von verschiedenen Fachabteilungen wie Dermatologie, Gefäßchirurgie, plastische Chirurgie, Innere Medizin, Orthopädie, Radiologie, Mikrobiologie, Nuklearmedizin und Neurologie notwendig macht. Diese sind im Bundeswehrkrankenhaus Berlin gebündelt. Des Weiteren verfügt das Bundeswehrkrankenhaus über speziell geschultes Pflegepersonal, die Wundexperten.

Leistungen

  • Strukturiertes Behandlungskonzept: Wunddiagnostik, Wundbehandlung, Empfehlung zur ambulanten Therapie bzw. deren Organisation, Prävention
  • Ansprechpartner für ambulant tätige Kollegen, Pflegedienste und Pflegeeinrichtungen

Achtung: Kassenärztliche Versorgungsleistungen sind nur im Rahmen (vor- / nach-) stationärer und Notfallbehandlung möglich.

Ziele

  • Erstellung individueller Behandlungskonzepte durch interdisziplinäre Zusammenarbeit
  • Verkürzung des notwendigen Behandlungszeitraumes durch effizienten Behandlungsablauf
  • Verbesserung der Lebensqualität der Patienten