Gehirn- und Rückenmarktumoren

Allgemeines

Allgemeines

Hirntumoren, Schädelbasistumoren und Tumoren der Hirnanhangdrüse können sich durch allgemeine Symptome wie Kopfschmerzen, Übelkeit oder Erbrechen, aber auch durch Anfälle und neurologische Ausfälle wie Halbseitenlähmungen, Sehstörungen und Hörverlust bemerkbar machen. Bei Rückenmarktumoren (Meningeome, Neurinome, Ependymome, Astrozytome und Lipome) können durch Druck auf das Rückenmark schwere neurologische Ausfallserscheinungen auftreten, die sich in Form von Lähmungen in Armen und Beinen sowie durch Blasen- oder Mastdarmstörungen äußern können.

Diagnose

Diagnose

Nach der Vorstellung beim niedergelassenen Neurologen wird in der Regel wird eine Computertomographie (CT) oder eine Magnetresonanztomographie (MRT) zur Abklärung des Befundes durchgeführt. Nach eingehender neurologischer Untersuchung und Beurteilung der bildgebenden Diagnostik besprechen wir gemeinsam mit Ihnen in unserer neurochirurgischen Sprechstunde das weitere Vorgehen und notwendige Behandlungsschritte.

Therapie

Therapie

In mikrochirurgischer Technik können wir heute mit sehr gutem Erfolg Gehirn- und Rückenmarktumoren entfernen. Dabei werden die Nervenfunktionen mittels intraoperativen Monitoring über den gesamten Eingriff hinweg überwacht. Zudem sorgt modernste Technik wie Mikroskop, Neuronavigation, Stereotaxie oder Ultraschall für einen optimalen Operationsverlauf.

Nachbehandlung und Prognose

Nachbehandlung und Prognose

Zur Fortführung der Therapie organisieren wir bei Bedarf eine eventuell notwendige Strahlenbehandlung. Zudem unterstützen wir Sie über unseren Sozialdienst bei der Vermittlung von stationären oder auch ambulanten Rehabilitationsmaßnahmen.

Wie bei jeder anderen Tumorerkrankung ist die Prognose sowohl von der Art als auch vom Stadium der Erkrankung abhängig. In unserer Tumorsprechstunde werden wir Sie detailliert beraten und in engem Kontakt mit Ihren Angehörigen entsprechende Konzepte entwickeln.