Tagesklinik

Das teilstationäre Angebot ist ausschließlich für Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr vorgesehen. Die Unterbringung erfolgt bei Bedarf in einem Wohnheimgebäude, das baulich vom normalen Krankenhauskomplex etwas abgesetzt, direkt am Spreekanal lokalisiert ist. Eine Uferpromenade erstreckt sich von dort aus bis tief in das Regierungsviertel Berlins hinein.

Vor allem Patientinnen und Patienten, die für eine stationäre Psychotherapie aufgenommen werden, werden in diesem Komplex bevorzugt untergebracht. Es soll damit Hospitalisierungseffekten entgegen gewirkt werden. Die Patientinnen und Patienten übernehmen große Teile der Alltagsbewältigung schon selbst; sie haben dabei die Möglichkeit, sich verstärkt zu exponieren und im Alltag auszuprobieren. Die medizinische Versorgung erfolgt im Modulbau M0.

Hohe Betreuungskontinuität sowohl in der Pflegebetreuung als auch in der ärztlichen Betreuung werden dabei angestrebt. Ärztlich und psychotherapeutisch wird auch nach einem Wechsel von Patienten von der Station in die Tagesklinik ein Behandlerwechsel grundsätzlich vermieden. Das komplementäre Therapieprogramm wird gemeinsam mit der allgemeinpsychiatrischen Station angeboten.

Die Unterbringung erfolgt im Zweibett-Einraum-Appartment, eine eigene Nasszelle ist Standard. Aktivitäten nach 16.00 Uhr werden selbstständig im Sinne der Ressourcenaktivierung umgesetzt.   

Die Patienten werden über die Station M0 aufgenommen.