Computertomographie

Seit über 30 Jahren spielt die Computertomographie (CT) eine wichtige Rolle in der Diagnostik und Therapie verschiedenster Erkrankungen. Bei dieser Untersuchung wird der Patient langsam durch einen etwa 70 cm breiten und 50 cm langen Ring geschoben, in dem Röntgenstrahlen den Körper schichtweise abtasten. Abhängig vom Gerät können mehrere Schichten gleichzeitig aufgenommen werden, wodurch die Untersuchungszeit erheblich verkürzt wird.

Anwendungsgebiete

Die Computertomographie ist ein relativ aufwändiges Untersuchungsverfahren, welches deshalb gezielt eingesetzt wird, z. B. bei schwerverletzten Unfallopfern zum Ausschluss von inneren Blutungen oder bei der Abklärung von Tumoren oder tiefliegenden Entzündungen.

Funktionsweise

Technisch gesehen kreist bei der CT eine Röntgenröhre kontinuierlich um den Körper. Die in der jeweiligen Schicht gemessenen Werte werden durch einen Computer zusammengesetzt, wodurch ein exaktes Abbild der inneren Organe in dieser Schicht erzeugt wird.

Die heutige Computertechnologie kann darüber hinaus aus diesen Messwerten Abbildungen in verschiedenen Raumrichtungen berechnen und dreidimensionale Bilder erzeugen, so dass den behandelnden Ärzten äußerst exakte Informationen zur Diagnostik und weiteren Behandlung zur Verfügung stehen.

Seit 2014 besitzt das Bundeswehrkrankenhaus Berlin  „Dual Source CTs“ der neuesten Generation, welche mit zwei Röntgenröhren unterschiedlicher Spannung arbeiten. Diese Betriebsart ermöglicht eine verkürzte und strahlenärmere Untersuchung, eine bessere Abgrenzbarkeit von u. a. arteriosklerotischen Gefäßveränderungen oder Gichtablagerungen in den Gelenken sowie eine detaillierte Darstellung der Herzkranzgefäße. Zudem wird für die Untersuchung im „Dual Source CT“ weniger intravenös verabreichtes Kontrastmittel benötigt, was insbesondere für Patienten mit vorbestehenden Nierenschäden schonender ist.

Anmeldung und Terminvergabe

Terminvereinbarungen über App. 030-2841-1803/1804 erforderlich.