Kernspintomographie

Bei der Kernspin- oder auch Magnetresonanztomographie (MRT) wird der Patient in ein starkes Magnetfeld eingebracht. Der Patient liegt hierzu in einer etwa 1,5 m langen Röhre. Während der Untersuchung steht der Patient in Kontakt mit dem radiologischen Bedienpersonal. Patienten mit Herzschrittmachern oder bestimmten metallischen Fremdkörpern können nicht oder ggf. nach besonderen Vorkehrungen mit dem MRT untersucht werden, um eine Gefährdung durch die magnetischen Kräfte auszuschließen.

Anwendungsgebiete

Insbesondere auf dem Gebiet der Orthopädie und der Neurologie gehört MRT-Diagnostik heute zum Standard. Weitere Anwendungsbereiche sind die Diagnostik von Durchblutungsstörungen des Herzens sowie sonstige Herzerkrankungen, Prostatabildgebung und Abdomenbildgebung. Da das MRT strahlungsfrei ist, ersetzt es immer mehr die Röntgenuntersuchungen bei Kindern oder Patientinnen im gebärfähigen Alter.

Funktionsweise

Ähnlich wie bei der Computertomographie werden Schichtbilderbilder des zu untersuchenden Körperabschnittes erzeugt. Jedoch wird im Gegensatz zur Computertomographie nicht mit Röntgenstrahlen, sondern mit Magnetfeldern gearbeitet, wodurch eine Strahlenbelastung vermieden wird. Mittels komplizierten Berechnungen werden Schnittbilder ausgewertet, welche die Darstellung  von Geweben wie einzelnen Nervenfasern im Gehirn, Bandscheiben oder dem Meniskus des Kniegelenks ermöglichen.

Anmeldung und Terminvergabe

Terminvereinbarungen über App. 030-2841-1803/1804 erforderlich.