Konventionelles Röntgen

Die allgemeine oder konventionelle Radiologie ist auch heute noch in den meisten Fällen die Basisdiagnostik und in der Lage, die radiologischen Fragestellungen ausreichend zu beantworten. Hierzu gehören sowohl einfache Röntgenuntersuchungen, wie die von Lunge oder Skelettsystem, als auch aufwändigere Untersuchungen von Magen, Dünndarm, Dickdarm, Nieren oder Blutgefäßen, bei denen ein Kontrastmittel verabreicht wird. Um diese Organe darzustellen und deren Funktion zu beurteilen, wird bei der Untersuchung durch den Radiologen in der Regel ein Kontrastmittel verabreicht.

Funktionsweise

Eine Hochspannungsröhre erzeugt die Röntgenstrahlen. Die Strahlen passieren die zu untersuchende Körperregion und werden dabei unterschiedlich geschwächt. Dadurch entsteht ein Bild des Körperinneren, welches von einem Aufnahmegerät festgehalten wird. Früher nutzte man dazu ein Folien-Filmsystem, vergleichbar mit der Fotografie. Heute handelt es sich um digitale Aufnahmegeräte mit zentralen digitalen Bildspeichern. Wesentlicher Vorteil der digitalen Technik ist, dass Untersuchungen mit einer deutlich geringeren Strahlenbelastung  möglich sind.

Außerdem ermöglicht die digitale Bildgebung eine sofortige und hundertprozentige Verfügbarkeit und eine Darstellung überall dort, wo die Aufnahmen benötigt werden – in der Ambulanz, auf Station oder im Operationssaal. Darüber hinaus ist eine digitale Röntgenaufnahme besser und detaillierter zu befunden als herkömmliche Röntgenaufnahmen, da es viele computergestützte Nachbearbeitungs- und Auswertungsmöglichkeiten gibt.

Anmeldung und Terminvergabe

Für konventionelle Röntgenuntersuchungen ist keine vorherige Terminvergabe notwendig.

Für Kontrastmittel-Untersuchungen ist eine Terminvereinbarung über 030-2841-1803/1804 erforderlich.