Ultraschall / Sonographie

Bei der Ultraschalluntersuchung handelt es sich um eines der häufigsten angewandten bildgebenden Verfahren, welches seit dem Ende der 40er Jahre zur klinischen Anwendung kommt. Bilder vom Körperinneren werden ohne Strahlenbelastung, also besonders schonend, erzeugt, wodurch eine Untersuchung beliebig oft wiederholbar ist. Außerdem sind die Ultraschallgeräte klein und mobil und können daher in allen Bereichen einer Klinik eingesetzt werden.

Anwendungsgebiete

Mit Ultraschall können alle Körperregionen untersucht werden, die aus „weichem“ Gewebe bestehen. Ergänzend dazu gibt es spezielle Verfahren, die z. B. bei Verdacht auf Thrombose oder Durchblutungsstörungen angewendet werden. Dabei werden die Durchmesser der Gefäße bzw. die Fließgeschwindigkeit des Blutes in diesen Gefäßen gemessen und ausgewertet. Diese und eine Reihe weiterer Ultraschallverfahren führen wir interdisziplinär mit der Abteilung Innere Medizin und der Sektion Gefäßchirurgie durch.

Funktionsweise

Ein Quarzkristall erzeugt Schallwellen, die zur Darstellung eingesetzt werden. An Grenzflächen (z. B. zwischen Muskel- und Fettgewebe) werden die vom Ultraschallkopf gesendeten Wellen zum Teil reflektiert und wieder vom Aufnahmemodul im Schallkopf aufgefangen. Durch die unterschiedlich starke Reflektion kann ein digitales Bild erzeugt werden, auf dem der Arzt die Körperstrukturen erkennt. Allerdings kann der Ultraschall weder Luft noch Knochen durchdringen, wodurch sich Grenzen in der Diagnostik ergeben.

Insgesamt ermöglicht die technische Ausstattung der radiologischen Abteilung des Bundeswehrkrankenhauses Berlin, die Patienten in Abhängigkeit von Erkrankungsart, Fragestellung der überweisenden Ärzte und Dringlichkeit der Untersuchung der jeweils am besten geeigneten und strahlenschonendsten Untersuchungsart zuzuführen.

Anmeldung und Terminvergabe

Terminvereinbarungen über App. 030-2841-1803/-1804 erforderlich