Bundeswehrkrankenhaus Berlin versorgt erneut ukrainische Verwundete

Am 27. Juni 2017 hat die Bundeswehr erneut verwundete ukrainische Sicherheitskräfte zur Behandlung nach Deutschland gebracht. Dieses Mal wurden 14 bei Kampfhandlungen in der Ost-Ukraine verletzte Patienten mit einem Airbus A-310 MEDEVAC von Kiew nach Deutschland geflogen. Fünf der schwerverletzten Ukrainer werden seit Dienstagmittag im Bundeswehrkrankenhaus Berlin stationär behandelt, die anderen in den Bundeswehrkrankenhäusern Ulm und Koblenz.

Die meisten Patienten haben Schuss- und Explosionsverletzungen erlitten, die bereits in ihrer Heimat mehrfache Operationen erforderlich machten. Am 23. Juni ist zunächst ein Erkundungs- und Ärzteteam der Bundeswehr nach Kiew geflogen, um transport- und behandlungsfähige Patienten für den Flug nach Deutschland zu identifizieren und vorzubereiten.

Bisher hat die Bundeswehr 89 ukrainische Verwundete nach Deutschland transportiert und 80 in Bundeswehrkrankenhäusern behandelt.